Biographie
Schon in seiner Jugend war das Leben Johann Baptist Stögers, der als Sohn wohlhabender Bauern in Enzersfeld zur Welt kam, von Frömmigkeit geprägt. 1836 trat er als Laienbruder in die Kongregation des Heiligsten Erlösers (Redemptoristen) in Wien ein, die 1820 die Kirche Maria am Gestade – Wien 1, Salvatorgasse 12 - übernommen hatten. 1836 kehrte Stöger nach Niederösterreich zurück und absolvierte ab September sein Noviziat im Redemptoristenkolleg in Eggenburg. Am 18. März 1840 legte er die Gelübde ab. Trotz seiner schlechten Gesundheit arbeitete er bis zu seinem Tod in der Bäckerei, in der Küche und in der Gärtnerei. Sein von Frömmigkeit geprägtes Leben und sein in Geduld ertragenes Leiden führten 1898 zur Einleitung des Seligsprechungsprozesses auf diözesaner Ebene. In Rom wurde der Prozesse 1915 eingeleitet. Seine Gebeine wurden 1900 in die Klosterkirche Eggenburg übertragen. 1922 wurde für ihn ein Hochgrab in einer der Kapellen errichtet.